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10.Kapitel-Sommerurlaub in Brazil

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@C Silvester haben wir in Rio verbracht, was sich wirklich gelohnt hat. An den paar Tagen um Silvester war alles organisiert, was man sonst nicht so behaupten kann von Rio....... Es begann ein paar Tage davor, denn an diesen Tagen muss man die U-bahn Tickets zum Strand kaufen, die ein Tag davor schon ausverkauft waren. Man kann Tickets für jede Stunde kaufen, das heißt, wenn man ein Ticket für die Zeit zwischen 22 und 23 Uhr kauft, kann man nur während dieser Stunde hinfahren. Auf dem Weg zum Strand waren alle Straßen voll mit weiß bekleideten Leuten. Das ist hier die Tradition das man sich weiß anzieht, wo wir dann bisschen rausgestochen sind😅. Bei Copacabana waren ca. 2 Millionen Menschen und haben das riesige, vom Meer aus schießende Feuerwerk angeschaut. Danach wurde noch sehr viel gefeiert, es gab eine Riesen-Live-Bühne,  überall noch dazu laute Musik und sehr billigen Caipirinha. Brasilien war eine sehr schöne Abwechslung zu Bolivien. Die Leute sind super super ...

9. Kapitel-erster Abschied!

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@A Sommerferien! Davids 17. Geburtstag, ein Weihnachtskonzert und Abschied aus Oruro! Was für eine Kombination, durch die Wärme und Andersartigkeit hier ist es schwer, an Weihnachten zu denken. Und Nikolaus habe ich ganz vergessen, er existiert hier nicht. Erdbeeren, die es im Moment gibt,  zu Davids Geburtstag sind auch schräg... In der Musikschule sang ich bei einem Weihnachtskonzert mit dem 120 Mann starken Chor unter anderem die bolivianische "Stille Nacht" (quasi mein Beitrag aus der Ferne zum 200 Jahr-Jubiläum) Die Party zu Davids 17. Geburtstag haben wir wahnsinniger Weise bei uns zu Hause veranstaltet, mit deutschem Kuchenbuffet und Abendessen, was im übrigen auf Partys hier nicht üblich ist. Getränke und am Ende der Geburtstagskuchen, das ist üblich. Danach gehen die Gäste dann, wir würden sagen-zur Würstelbude- und essen zu Abend. Die komplett umgeräumte Wohnung war, sagen wir, gut gefüllt, nachdem es auch gleichzeitig eine Abschiedsparty von seinen Freunden ...

8. Kapitel-Flexibilität-Flexibilität-Flexibilität

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@A Stück für Stück "sickern" wir hier ein in das Umfeld der Orureños und die Mentalität "sickert" ein in uns. Nicht immer reibungslos, aber immer öfter. Das ist natürlich hauptsächlich ein Problem von mir: ich fühl mich manchmal wie der Rilke'sche Panther: ich will, aber kann nicht. Der Unterricht in der Musikschule erstreckt sich auf viele kleine Einheiten in "trabajo corporal", wie es hier genannt wird und das ist den SchülerInnen gänzlich unbekannt, obwohl sie bei rhythmischen geschriebenen Übungen sehr fortgeschritten sind. (im Vergleich zu Deutschland) Die Professoren gehen mit meiner Anwesenheit eher schüchtern um, nachdem Besuch hier generell nicht so häufig ist, ist das auch kein Wunder. Die SchülerInnen sind offen und experimentierfreudig, das freut mich.  Die Deutsch-Nachhilfe ist bei Schulabgängern sehr beliebt, viele wünschen sich einen Studiumsaufenthalt in Deutschland, sind aber nach 12 Jahren Schule weder in Englisch noch in Deutsch ...